Allgemeine Geschäftsbedingungen

von Chris Trotzky
vom 14. Februar 2021

§ 1 Geltungsbereich

  1. (1)  Die nachstehenden Bedingungen gelten für alle Rechtsbeziehungen zwischen mir und dem Klienten für Einzelcoaching bzw. den beiden Klienten (Paar) für Paartherapie (beide Angebote sind im Folgenden mit Coaching zusammengefasst).
  2. (2)  Diese AGB gelten sowohl gegenüber Unternehmen als auch gegenüber Verbrauchern.
  3. (3)  Künftige Änderungen zu dem Vertrag sind möglichst in Textform abzufassen.

§ 2 Anmeldung/Vertragsschluss

  1. (1)  Der Coaching-Vertrag kommt mit Chris Trotzky, Hassestraße 16, 21029 Hamburg, zustande.
  2. (2)  Der Vertrag kommt durch persönlichen Abschluss an meinem Ort, durch Fernkommunikationsmittel, auf meiner Website oder in sonstiger Weise zustande.
  3. (3)  Bei Vertragsschluss auf meiner Website füllt der Klient / die Klienten zunächst ein Anmeldeformular unverbindlich aus und kann seine / können ihre Angaben zum Vertragsschluss bearbeiten. Der Klient / die Klienten kann / können die Eingaben jederzeit korrigieren.
  4. (4)  Bei einem Vertragsabschluss auf meiner Website gibt der Klient / die Klienten ein bindendes Vertragsangebot mit Betätigen der „Kostenpflichtig buchen“-Schaltfläche auf meiner Website ab. Der Vertrag kommt dann durch meine Bestätigung per E-Mail zustande, mit der der Klient / die Klienten auch diese AGB und die Widerrufsbelehrung in Textform zugesendet bekommt.
  5. (5)  Die Vertragssprache ist deutsch.
  6. (6)  Ein schriftlicher Vertrag wird von mir aufbewahrt und gespeichert, ein Vertrag kann aber auch mündlich geschlossen werden. Verträge auf meiner Website werden von mir nicht gespeichert.
  7. (7)  Ich bin berechtigt, von dem Vertrag zur Abhaltung von Coaching-Sitzungen zurückzutreten, wenn in der Person des Klienten bzw. der Klienten ein wichtiger Grund für die Verweigerung der Teilnahme besteht.

§ 3 Zahlung/Verzug

  1. (1)  Der Klient / die Klienten hat/haben für das Coaching die vertraglich vereinbarte Vergütung zu zahlen. Ist eine solche nicht bestimmt, gilt der von mir genannte Stundensatz, ersatzweise die ortsübliche, angemessene Vergütung.
  2. (2)  Zusätzlich ist der Klient / sind die Klienten verpflichtet, gegen Nachweis meine tatsächlich entstandenen Spesen und Auslagen für die Durchführung des Coachings zu erstatten.
  3. (3)  Sofern der Klient bzw. die Klienten mit der Zahlung in Verzug ist/sind, ist er / sind sie verpflichtet, für jede (weitere) Mahnung pauschal € 1,50 für Aufwendungen zu erstatten. Es bleibt dem/den Klienten jedoch nachgelassen, nachzuweisen, dass mir kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Unberührt bleibt meine Möglichkeit, die weiteren gesetzlichen Ansprüche aus Verzug geltend zu machen.
  4. (4)  Nach Durchführung einer Coaching-Sitzung sende ich dem Klienten eine Rechnung im PDF-Format per E-Mail zu. Rechnungen sind innerhalb der in der Rechnung angegebenen Frist zu bezahlen. Ich behalte mir vor, mehrere Sitzungen zusammenzufassen und gesammelt abzurechnen.
  1. (5)  In Paartherapien schulden beide Klienten die Zahlung meiner Vergütung. Aus Gründen der Fairness teile ich die Rechnungen so auf, wie es mit den Klienten individuell vereinbart wurde. Absatz 4 gilt entsprechend.
  2. (6)  Dem Klienten / den Klienten stehen zur Begleichung einer Rechnung die folgenden Zahlungsmethoden zur Verfügung:
    • –  Überweisung: Der Rechnungsbetrag wird auf mein Bankkonto überwiesen. Die Kontoverbindung findet der Klient / die Klientin auf der jeweiligen Rechnung.
    • –  Paypal: Für die Zahlung mit PayPal ist das PayPal-Konto zu verwenden, das auf der Rechnung angegeben ist. Bei dieser Zahlungsart erfolgt die Zahlung über den Weg, den der Klient bzw. die Klienten mit PayPal vereinbart hat/haben. Näheres kann den Bedingungen von Paypal entnommen werden.
  3. (7)  Ich bin berechtigt, vor Durchführung des Coachings die Entrichtung der Vergütung durch den Klienten / die Klienten zu überprüfen. Bei Nichtzahlung kann ich dem Klienten / den Klienten die Teilnahme an dem Coaching verweigern.

§ 4 Coaching-Inhalt und -ort

  1. (1)  Die Abbildung und Beschreibung des Coachings und eines eventuellen Coachingortes im Internet von mir dienen lediglich der Illustration und sind nur ungefähre Angaben. Eine Gewähr für die vollständige Einhaltung wird nicht übernommen.
  2. (2)  Ich bin berechtigt, Anpassungen an dem Inhalt oder dem Ablauf des Coachings aus fachlichen Gründen vorzunehmen, etwa wenn Bedarf für eine Aktualisierung oder Weiterentwicklung des Coaching-Inhaltes besteht, sofern dadurch keine wesentliche Veränderung des Coaching-Inhaltes eintritt und die Änderung für den Klienten bzw. die Klienten zumutbar ist.
  3. (3)  Ich bin berechtigt, Ort und Zeit des angekündigten Coachings zu ändern, sofern die Änderung dem Klienten bzw. den Klienten rechtzeitig mitgeteilt und für diese(n) zumutbar ist.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Klienten / der Klienten

  1. (1)  Das Coaching erfolgt auf der Grundlage der vorbereitenden Gespräche. Es beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen.
  2. (2)  Der Klient bzw. die Klienten ist/sind zur Abnahme des Coachings oder Umsetzung der erteilten Empfehlungen nicht verpflichtet.
  3. (3)  Der Klient bzw. die Klienten ist/sind während des Coachings in vollem Umfang selbst verantwortlich für seine/ihre körperliche und geistige Gesundheit.
  4. (4)  Der Klient bzw. die Klienten erkennt/erkennen an, dass alle Schritte und Maßnahmen, die im Rahmen des Coachings von ihm/ihnen unternommen werden, in seinem/ihrem eigenen Verantwortungsbereich liegen.

§ 6 Ausfall des Coachings

  1. (1)  Ich bin berechtigt, die Durchführung des Coachings abzusagen, sofern bei mir oder einem dritten, von mir eingeschalteten Leistungserbringer eine Verhinderung, z.B. durch Aufruhr, Streik, Aussperrung, Naturkatastrophen, Unwetter, Verkehrsbehinderung oder Krankheit eintritt, die mich ohne eigenes Verschulden daran hindert, das Coaching zum vereinbarten Termin abzuhalten.
  2. (2)  Ich bin verpflichtet, eine eventuelle Absage dem Klienten bzw. der Klienten möglichst zeitnah mitzuteilen.
  3. (3)  Im Falle einer Absage nach Absatz 1 steht dem Klienten bzw. den Klienten ein Anspruch auf Schadensersatz nicht zu.
  1. (4)  Im Falle einer Absage werde ich dem Klienten bzw. den Klienten gegebenenfalls einen Ersatztermin anbieten. Kommt hierüber eine Einigung nicht zu Stande, werde ich dem Klienten bzw. den Klienten eine bereits gezahlte Coaching-Vergütung erstatten.
  2. (5)  Die Erstattung umfasst lediglich den bei mir tatsächlich eingegangen Betrag, also abzüglich der Kosten und Gebühren, die bei dem vom Klienten bzw. von den Klienten gewählten Zahlungsweg angefallen sind. Der Klient / die Klienten kann/können diese Kostenbelastung verringern oder vermeiden, indem er/sie einen möglichst kostengünstigen Zahlungsweg wählt/wählen.

§ 7 Verhinderung des Klienten bzw. der Klienten

  1. (1)  Tritt mindestens ein Klient von dem Coaching zurück oder verweigert aus anderem Grund die Teilnahme, hat der Klient die Coachingvergütung zu entrichten. Ich muss mir jedoch anrechnen lassen, was ich an Aufwendungen durch die Nichtteilnahme des Klienten erspart und durch eine anderweitige Verwendung meiner Dienste erworben oder böswillig nicht erworben habe.
  2. (2)  In Paartherapien ist die Anwesenheit beider Klienten aus fachlichen Gründen zwingend erforderlich. Somit gilt Absatz 1 auch für den Fall, dass nur einer der beiden Klienten das vereinbarte Coaching nicht antritt.
  3. (3)  Ersatzklienten anzunehmen, bin ich grundsätzlich nicht verpflichtet, auch wenn mir der Klient bzw. die Klienten für ein ausgefallenes Coaching einen Ersatz benennt/benennen. Ist der Ersatzklient bzw. die Ersatzklienten rechtzeitig gestellt und mir zumutbar, entfällt jedoch die Vergütung nach Abs. 1.

§ 8 Widerruf

(1) Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB steht ein Widerrufsrecht zu, wenn der Vertag im Fernabsatz geschlossen wurde. Das sind Verträge bei nicht gleichzeitiger Anwesenheit von mir und dem Verbraucher. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.

Widerrufsrecht

Du/ihr hast/habt das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um dein/euer Widerrufsrecht auszuüben, musst du bzw. müsst ihr mir (Chris Trotzky, Hassestraße 16, 21029 Hamburg, 040 85405778, mail@christrotzky.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über deinen/euren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Du kannst / ihr könnt dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Folgen des Widerrufs

Wenn du/ihr diesen Vertrag widerrufst/widerruft, habe ich dir/euch alle Zahlungen, die ich von dir/ euch erhalten habe, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei mir eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden ich dasselbe Zahlungsmittel, das du/ihr bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hast/habt, es sei denn, mit dir/euch wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden dir/euch wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Hast du bzw. habt ihr verlangt, dass das Coaching während der Widerrufsfrist beginnen soll, so hast du / habt ihr die bereits durchgeführten Sitzungen vollständig zu zahlen.

Muster-Widerrufsformular

Wenn du/ihr den Vertrag widerrufen willst/wollt, dann fülle/füllt bitte dieses Formular aus und sende(t) es zurück an Chris Trotzky, Hassestraße 16, 21026 Hamburg oder schicke/ schickt eine E-Mail mit dem Inhalt dieses Widerrufs an mail@christrotzky.de. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass du/ihr die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendest/absendet.

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: Coaching

  • –  Gebucht am ____________________________________________
  • –  Name des/der Verbraucher(s) ____________________________________________
  • –  Anschrift des/der Verbraucher(s) ____________________________________________
  • –  Datum ____________________________________________
  • –  Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ____________________________________________

(*) Unzutreffendes bitte streichen.

§ 9 Urheberrecht und gewerbliche Schutzrechte, Aufnahmen

  1. (1)  Sämtliche Coachingunterlagen von mir sind urheberrechtlich geschützt. Dies betrifft sowohl Inhalte von mir auf meiner Webseite, Vorträge, Präsentationen, Skripten und sonstige Coachingunterlagen. Der Klient ist bzw. die Klienten sind nicht berechtigt, derartige Unterlagen zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben.
  2. (2)  Der Klienten ist bzw. die Klienten sind nicht berechtigt, ohne ausdrückliche Erlaubnis von mir Bild-, Film- oder Tonaufnahmen von dem Coaching zu machen. Das Umfasst auch Mitschnitte von Online- Coachings in Bild- oder Videoform.
  3. (3)  Ich werde den Klienten bzw. die Klienten befragen, ob die Coaching-Sitzungen zu ausschließlich internen Zwecken aufgezeichnet werden können. Der Klient / den Klienten ist frei, ob er/sie sein/ihr Einverständnis erklärt.

§ 10 Vertraulichkeit

  1. (1)  Ich verpflichtete mich, über alle im Rahmen des Coachings bekannt gewordenen Angelegenheiten des Klienten bzw. der Klienten Stillschweigen gegenüber Dritten zu bewahren. Dies gilt auch nach der Beendigung des Vertrags weiter.
  2. (2)  Ich verpflichtete mich, die zum Zwecke des Coachings überlassenen Unterlagen sorgfältig zu verwahren und gegen Einsichtnahme Dritter zu schützen.
  3. (3)  Dies gilt nicht, soweit ich rechtmäßig zur Offenbarung verpflichtet bin.

§ 11 Haftung von mir

(1) Coaching ist die individuelle Erarbeitung von Methoden, Verhaltensweisen und Einstellungen und daher immer in erheblichem Maße von der Mitarbeit des Klienten bzw. beider Klienten abhängig. Einen bestimmten Erfolg des Coachings kann ich nicht garantieren.

  1. (2)  Die Stellungnahmen und Empfehlungen von mir bereiten die unternehmerische oder persönliche Entscheidung des Klienten bzw. der Klienten nur vor. Sie können sie in keinem Fall ersetzen.
  2. (3)  Dem Klienten bzw. den Klienten stehen die gesetzlichen Rechte zu.
  3. (4)  Ich hafte bei online abgehaltenen Coachings nur für die ordnungsgemäße Einspeisung der Daten in das Internet an meinem Zugangspunkt. Ich hafte nicht, sofern die ordnungsgemäß eingespeisten Daten nicht in ausreichender Qualität bei dem Klienten ankommen. Insbesondere hafte ich nicht für die Empfangskonfiguration des Klienten oder Fehler bei Netzbetreibern.

§ 12 Mediation

  1. (1)  Bei Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung zwischen mir und dem Klienten bzw. den Klienten, sind die Parteien verpflichtet, eine gütliche Lösung anzustreben. Kommt eine Einigung nicht zustande, verpflichten sie sich, vor der Inanspruchnahme des Rechtsweges, ihre Differenzen in einer Mediation zu schlichten. Unberührt bleibt die Möglichkeit eines Eilverfahrens im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes. Keine Streitigkeit im Sinne dieses Paragrafen ist die schlichte Nichtzahlung der Coachingvergütung ohne Angabe von Gründen.
  2. (2)  Beantragt eine Partei eine Mediation bei der anderen Partei, sind beide Parteien verpflichtet, sich innerhalb von acht Tagen auf einen Mediator zu einigen. Kommt diese Einigung nicht fristgerecht zustande, ist ein anwaltlicher Mediator – wobei primär solche Mediatoren gewählt werden sollen, die eine Online-Mediation anbieten – bindend für die Parteien auf Antrag einer der Parteien von dem Präsidenten der Rechtsanwaltskammer oder einem Vertreter am Sitz der Auftragnehmerin zu bestimmen. Dies ist auch der Ort der Mediation, sofern das Kammerpräsidium keinen Vorschlag für eine Online-Mediation macht. Die Mediationssprache ist Deutsch, es sei denn, alle Beteiligten einigen sich auf eine andere Sprache.
  3. (3)  Der Rechtsweg (oder ein alternativ vereinbartes Schiedsverfahren, soweit zutreffend) ist erst zulässig, wenn die Mediation gescheitert ist, weil (a) die Parteien einvernehmlich die Mediation für beendet erklären, (b) nach der ersten Mediationsitzung weitere Verhandlungen von einer Partei verweigert werden, (c) der Mediator die Mediation für gescheitert erklärt oder (d) eine Einigung nicht binnen 3 Monaten nach Beginn der ersten Mediationssitzung zustande kommt, soweit die Parteien die Frist nicht einvernehmlich verlängern.
  4. (4)  Die Kosten einer erfolglosen Mediation sind von den Parteien gegenüber dem Mediator intern hälftig zu tragen. Ungeachtet dieser Regelung im Verhältnis zum Mediator bleibt es den Parteien unbenommen, diese Kosten und die einer eventuell begleitenden Rechtsberatung als Rechtsverfolgungskosten in einem anschließenden Verfahren erstattet zu verlangen, es gilt dann die jeweilige Streitentscheidung. Kommt eine Einigung zustande, gilt die dabei vereinbarte Kostenregelung.